Schlagwort-Archiv: Himmelsrand

Teil 22: Die letzten Stunden in Flusswald

Nach dem Gespräch mit Camilla und Faendal ging Finja zurück zur Hütte von Alvor und Sigrid. Alvor arbeitete in seiner Schmiede. Seine Tochter Dorthe stand dort mit ihm und durfte hin und wieder den Hammer schwingen. Die beiden sahen sehr zufrieden aus. Finja wollte schon in die Hütte gehen, da bemerkte Alvor sie und winkte sie heran.
„Dorthe wird einmal die berühmteste Schmiedin von ganz Himmelsrand sein, wenn Sie weiter so viel übt! Könnt Ihr schmieden?“
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Teil 21: Für die Liebe

„Das ist also Euer Plan, Lucan?“, fragte die dunkelhaarige Frau verächtlich. Finja spürte den Blick dieser schönen Frau auf sich. Das musste wohl Camilla sein. Sie sah Finja nicht böse an, ihr Blick war eher fragend, unsicher. Lucan wandte sich ihr zu:
„Ja. Dann braucht Ihr jetzt doch nicht mehr zu gehen, nicht wahr?“ Verärgert zog Camilla die Brauen zusammen. Finja trat einen Schritt auf sie zu und flüsterte, damit Lucan nichts hörte:
„Ich würde gerne mit Euch unter vier Augen sprechen. Geht das?“ Camilla sah sie kurz etwas verwirrt an, dann dachte sie kurz nach und sagte laut:
„Ach wirklich? Nun, ich glaube, Eure neue Helferin hier braucht einen Führer. Sie scheint sich hier noch nicht so gut auszukennen.“
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Teil 20: Sven, der Unsympath

„Also, Ihr und Faendal mögt wohl dieselbe Frau?“, fragte Finja, da Sven wohl mehr von ihr zu erwarten schien.
„Camilla Valerius weiß, dass ich der beste Mann in Flusswald bin.“ Sven lachte selbstgefällig. „Dieser Elf macht sich etwas vor, wenn er denkt, sie würde ihn mir vorziehen. Ich habe ihn zum Flusswald Handelskontor hinüberschleichen sehen, um mit ihr zu sprechen, wenn ich nicht in der Nähe bin. Er vergeudet seine Zeit.“

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Teil 19: Sven, der Frauenheld

Warum war Orgnar so unverschämt gewesen? Eigentlich hatte sie ihm doch nichts getan. Nur ein paar Fragen gestellt. Finja setzte sich auf eine Bank, die vor dem ‚Schlafenden Riesen‘ stand. Sie wollte sich ihre gute Laune, nach der gelungenen Flucht nicht vermiesen lassen. Und das Glücksgefühl, dass sie verspürte seit sie das erste Mal, nach Helgen, ihr Heimatland gesehen hatte. Sie sah sich um. Direkt vor ihr, aber ein Stück hinter dem Dorf lagen zwei Berge. Der linke war niedriger als der Rechte und lag einige Stunden Fußmarsch entfernt. In ihm war das Ödsturzhügelgrab, von dem Hadvar erzählt hatte das alle Angst davor hätten.   Teil 19: Sven, der Frauenheld weiterlesen

Teil 18: Der blaue Delphine

Finja ging weiter durch den Schankraum des ‚Schlafenden Riesen‘. An eine der vielen Säulen, die die Stabilität des Hauses verbesserten, war ein Zettel geheftet. Das Gesicht eines Mannes war darauf skizziert. Darunter standen sein Aufenthaltsort und noch, dass das Geld bei Proventus Avenicci abzuholen sei.
„Was hat es hiermit auf sich?“, fragte Finja den Wirt Orgnar.  Teil 18: Der blaue Delphine weiterlesen

Teil 15: Oh diese Politik

Hadvar begann zu sprechen:
„Ich weiß nicht wo ich anfangen soll. Ihr wisst, dass ich General Tullius‘ Wache zugeteilt worden war. Wir wurden in Helgen aufgehalten, als wir angegriffen wurden … von einem Drachen.“ Er sah seinen Onkel ernst an, welcher ungläubig zurücksah.
„Ein Drache? Das ist … lächerlich. Ihr seid doch nicht etwa betrunken, Junge?“ Alvor beugte sich vor, wie um nach dem Geruch von Alkohol in der Luft zu schnuppern.

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Teil 14: Endlich in Flusswald

Sie gingen weiter und nach kurzer Zeit gingen sie um eine Wegbiegung und Flusswald kam in Sicht. Eine überdachte Wachtbrücke verlief über der Straße, aber keine Wachen waren zu sehen. Sie gingen darunter hindurch und nun waren auch Häuser zu sehen, die die Straße säumten. Sie alle waren aus Holz und hatten ein Reetdach.

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Teil 13: Die Wächtersteine

Sie gingen weiter, und der Weg machte eine scharfe Linkskurve. Sie gingen geradewegs auf drei große aufrecht stehende Steine zu.
„Dies sind die Wächtersteine, drei der 13 uralten Findlinge, die überall in Himmelsrand zu finden sind. Na los, seht sie euch an.“ Hadvar deutete auf die drei Steine. Finja trat näher heran. Die Steine standen in einem Kreis angeordnet, auf jedem war das Bild eines Mannes eingemeißelt.

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Teil 12: Licht!

„Das sieht wie der Ausgang aus! Ich fing schon an zu zweifeln, ob wir es jemals schaffen würden.“ Das Licht was herein schien war so hell, dass beide die Augen zukneifen mussten, als sie sich dem Ausgang näherten. Dann waren sie draußen und standen endlich an der frischen Luft. Sie brauchten ein paar Minuten, bis sich ihre Augen an die Helligkeit gewöhnt hatten. Finja atmete erleichtert auf, endlich waren sie aus der Höhle entkommen.

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