Teil 3: Großfamilie

Schon in der Schule kam meine Mutter Olefine Mulligan mit meinem Vater Edgar Collins zusammen. Er war ein paar Jahre älter, und ihr erster Freund. Sie besuchten zusammen den Abschlussball und waren sowieso unzertrennlich. Mein Vater machte ihr noch am Abend nach dem Schulabschluss einen Heiratsantrag, und meine Mutter sagte natürlich ja. Dann heirateten sie im kleinen Kreis, auf dem Hausboot.
Leider sind alle Bilder aus dieser Zeit bei den zwei Umzügen verloren gegangen. Wie schon vorher erwähnt, folgte auf die Hochzeit die Umsiedelung nach Sunset Valley. Dort arbeitete meine Mutter dann als Künstlerin, während mein Vater bei einer kleinen Zeitung als Redakteur anfing. Meine Mutter fing an Katzen zu halten, da sie Tiere sehr gerne hatte. Wir hatten den Kater Boris, das Kätzchen Maya und eine alte Katze namens Mojo.
Mein Onkel Alkan wurde volljährig, heiratete Ballaballa und zog aus, noch bevor mein großer Bruder Adam auf die Welt kam. Adam besaß zwar die hellblauen Augen, jedoch waren sein Haare braun. Zum Glück ist meine Mutter nicht zu sehr wie mein Großvater. Sie liebt alle ihre Kinder, egal wie sie aussehen, auch wenn sie gerne ein Kind mit den „perfekten Genen“ haben wollte. Bald nach meinem Bruder kam meine Schwester Bianca auf die Welt. Auch sie hat die wunderschönen blauen Augen, aber ebenfalls braune Haare. Meine Mutter war meistens Zuhause, da sie dort ihr Atelier hatte und so hatte sie genug Zeit für meine Geschwister zu sorgen. Nach Bianca kamen meine Zwillingsschwestern Clara und Dörte auf die Welt. Mit nun vier Kindern, und vor allem mit Zwillingen hatten meine Eltern erstmal alle Hände voll zu tun. Von der Zeugung eines weiteren Kindes wollten sie erstmal gar nichts hören, obwohl die Zwillinge braune Haare und Augen hatten. So war ich also noch lange nicht geplant. Es war auch nicht immer einfach, da meine Großeltern mit im gleichen Hause wohnten, und mein Großvater auch mit seinen Enkelkindern nie viel anfangen konnte. Dinge, die auch meine Freundinnen immer von ihrem Opa gelernt haben, haben wir von unserer Großmutter gelernt. Zum Beispiel Schach spielen, da war meine Oma im Stadt-Ranking immer auf Platz 1 und Spielen mit den Enkeln machte ihr besonders Spaß. Mein Großvater zog sich immer lieber  ans Meer zurück, wo er stundenlang angelte. So wuchsen mein Bruder und meine Schwestern langsam heran.
Als alle meine Geschwister dann schließlich zur Schule gingen, folgte der Umzug nach Monte Vista.

Unser Haus bei Nacht1
Unser Haus in Monte Vista bei Nacht

Und da nun alle aus dem Gröbsten raus waren, fanden meine Eltern dann auch Gefallen an dem Gedanken, ein weiteres Kind zu bekommen. So wurde ich als Nesthäckchen, wie meine Oma immer sagte, geboren. Es war immer ganz toll, so viele große Geschwister zu haben. Irgendwer konnte mir immer bei den Hausaufgaben helfen, und ich hatte auch immer jemanden zum Spielen. Meinen Großvater habe ich ja nicht mehr kennengelernt, weil er kurz nach meiner Geburt starb, aber meine Großmutter hat auch mir sehr viel im Schach gezeigt, während meine Mutter sehr viel mit mir gemalt hat.

Fortsetzung folgt…

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